
Bei der Eisenbahn ist alles etwas größer. Das gilt nicht nur für die Fahrzeuge, sondern auch für die Werkzeuge. Und das merkt man schon beim ersten Blick in unsere Betriebswerke in Lenggries und Augsburg. Wer sich für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik oder Industriemechaniker und -mechatroniker interessiert, hat bei der BRB ein besonderes Arbeitsumfeld, das breit gefächert und interessant ist.
Wie jedes Auto muss auch jeder Zug gewartet und manchmal repariert werden. In dem Bereich bietet die BRB krisensichere, gut bezahlte und vielseitige Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten – auch für Frauen. Die Zeiten, in denen Muskelkraft Grundvoraussetzung für einen Job im Betriebswerk war, sind längst vorbei. Moderne technische Unterstützung hat nicht nur in digitaler Form Einzug gehalten, sondern hilft auch bei schweren Teilen, die bewegt werden müssen.

Das macht die Arbeit auch so interessant: der Wechsel zwischen Schreibtisch und Ärmel hochkrempeln und am tonnenschweren Fahrzeug arbeiten. Sozusagen Software und „echte“ Hardware. Man muss schon auch zupacken, sich schmutzig machen wollen, vieles wird aber auch mit Computerprogrammen durchgeführt und Präzisionsmaschinen unterstützen, zum Beispiel unsere Unterflurradsatzdrehbank.
Die Ausbilder schauen sich beim Blick ins Zeugnis (mindestens Mittlere Reife) gerade vor allem die Noten in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik genau an. Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind von Vorteil und eine gewisse Teamfähigkeit schadet ebenfalls nicht. Denn ohne Team geht es nicht und wer an schweren, großen Fahrzeugen auch mit schwerem Gerät arbeitet, muss achtsam sein, auf sich selbst aufpassen und auf seine Kolleginnen und Kollegen. Da braucht es eine sorgfältige und zuverlässige Arbeitsweise.

Zugbetrieb beginnt ganz früh am Morgen und endet ganz spät in der Nacht. Den ganzen Tag über wird an den Zügen gearbeitet, auch abends und nachts ist im Betriebswerk was los. Zugbetrieb steht nie still: Züge fahren 365 Tage im Jahr, vom frühen Morgengrauen bis spät in die Nacht. Deshalb wird im Betriebswerk auch in Schichten gearbeitet.
Dafür gibt es allerdings Ausgleich in Form von Geld und freien Tagen. Ausgebildet wird bei der BRB an beiden Standorten, in Lenggries und Augsburg. Bei 142 Fahrzeugen gibt es immer etwas zu tun, die Arbeit hört nie auf.
Neben unseren modernen BRB-Fahrzeugen, inklusive eines Wasserstoffzuges, den wir im Testbetrieb haben, kommen auch Fahrzeuge von Fremdkunden zu uns, zum Beispiel, um Radsätze von uns abdrehen zu lassen. Es kommt hin und wieder auch vor, dass eine historische Dampflok gewartet wird. Wenn die loslegt, wird es schon mal dunkel am Himmel, denn aus dem Schornstein kommt eine rußige Mischung. Langweilig wird es nie, jeden Tag warten abwechslungsreiche Aufgaben auf die Teams. Man unterstützt sich gegenseitig, achtet aufeinander und auch Frauen sind herzlich willkommen, sind in den Teams bestens integriert. Wer sich nicht sicher ist, ob die Ausbildungsberufe der BRB etwas für ihn oder sie sind: gerne wegen eines Praktikums anfragen oder die Podcastfolge mit unserem Leiter des Betriebswerks Augsburg, Thomas Sulzberger, anhören: Podcast: BRB Karriere Die BRB ist auch auf vielen Ausbildungsmessen vertreten, auf der Karrierewebseite der BRB Bockauflok stehen die Termine und alles, was man sonst noch wissen sollte.
Neben der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule gibt es noch eine dritte Komponente: die Augsburger Azubis werden bei Everllence, ehemals MAN Energy Solutions, mit ausgebildet, die Lenggrieser Azubis bei DB Training in München. Dort erlernen die Azubis die Grundlagen für ihre Ausbildung: drehen, fräsen, schleifen, Elektrotechnik usw., zusammen mit vielen anderen Auszubildenden aus verschiedenen Branchen. Das bedeutet, auch über den Tellerrand des eignen Betriebes hinauszuschauen und sich zu vernetzen.
"Mich hat besonders die Mischung aus Technik und handwerklicher Arbeit gereizt."
Auszubildende werden bei der BRB, egal, ob in Augsburg oder Lenggries, an der Hand genommen. Sie sind junge Erwachsene, denen noch Lebenserfahrung fehlt. Darauf nehmen die Ausbilder Rücksicht. Und es wird immer mal wieder etwas Neues ausprobiert, was die Ausbildung unterstützt. Die Azubis im ersten Ausbildungsjahr in Lenggries waren heuer in einem DB-Teambuildingseminar. Das Miteinander wurde dort in den Mittelpunkt gestellt. Für die Jugendlichen beginnt nach der Schule ein neuer, wegweisender Lebensabschnitt, darauf werden sie bei der BRB optimal vorbereitet und in ihr Arbeitsleben begleitet.
Und wer viel arbeitet, der darf auch feiern. Die BRB lädt einmal im Jahr zur Mitfahrt im Weihnachtszug ein. Dann wird ein Weihnachtsmarkt mit dem BRB-Sonderzug exklusiv für Mitarbeitende, deren PartnerIn und Kinder angesteuert. Im Sommer gibt es ein Mitarbeitendenfest, ebenfalls mit PartnerIn und viele andere Aktivitäten und Vorteile wie Corporate Benefits.
Es zahlt sich aus, bei der BRB zu arbeiten:
Starker Einstieg: Praxisnahe Ausbildung im eigenen Bahnbetriebswerk
Sicherer Arbeitsplatz: Sehr gute Übernahmechancen nach erfolgreichem Abschluss
Attraktive Vergütung: Schon während der Ausbildung brutto (Stand Juni 2026):
Jahr (optional): 1. 467 €
Karrierechancen: Nach der Ausbildung stehen alle Einsatzbereiche in der Wartung und Instandhaltung offen, mehr Infos zu den Benefits findest Du hier.
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Pressesprecherin, BRB