Wer hat Lust, sich im Fahrgastbeirat der BRB für das Netz Chiemgau-Inntal zu engagieren? Gesucht werden Pendlerinnen, Gelegenheitsfahrer, Seniorinnen, Studierende, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – kurz gesagt all jene, die immer wieder auf den Strecken München – Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein in den BRB-Zügen unterwegs sind und sich für den Schienen-Personennahverkehr interessieren, sich einbringen und hinter die Kulissen blicken wollen. Fahrgäste, die aufmerksam mit der BRB fahren, beobachten, wo es hakt, wo sich etwas verbessern ließe. Solche, die ein offenes Ohr für ihre Mitreisenden haben, aber auch für Verständnis unter den Fahrgästen werben, wenn es nicht rund läuft. Auch Vertreter von Organisationen und Verbänden, denen der Nahverkehr und insbesondere der Bahnverkehr am Herzen liegt, können sich bewerben.
Ein Fahrgastbeirat ist die Schnittstelle zwischen Fahrgast und BRB. Der Beirat tagt bis zu dreimal im Jahr online oder in Präsenz mit der BRB-Leitung, kann sich bei Bedarf aber öfter treffen. Dazwischen können auf kurzem Wege per E-Mail Informationen bei der BRB eingeholt werden. Die Mitglieder können jederzeit auch Vertreter aus Politik, Landratsämtern, Bahnhofsmanagement u.a. einladen, wenn die Themen Bereiche betreffen, auf die die BRB selbst keinen oder wenig Einfluss hat, die aber BRB-Strecken direkt oder indirekt betreffen, zum Beispiel Schienen, Bahnhöfe, Fahrpläne und vieles andere.
Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, die nicht vergütet wird. Eine Amtsperiode dauert vier Jahre. Der Fahrgastbeirat muss nicht neu aufgebaut werden, es gibt bereits erfahrene Mitglieder, die weiterhin mitarbeiten werden. Der Fahrgastbeirat soll aus ungefähr zehn Mitgliedern bestehen. Die Auswahl der Bewerbenden erfolgt durch die derzeit noch aktiven Mitglieder und die BRB, um ein möglichst breites Spektrum von Fahrgästen abzudecken.
Wer gerne mitarbeiten möchte, kann sich unter www.brb.de/fahrgastbeirat bis Sonntag, 30. August 2026, bewerben.