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Alle Jahre wieder – der große Fahrplanwechsel im Dezember

01.12.2020

Neue Zeiten und weitere Änderungen für das Fahrplanjahr 20/ 21

Fahrplanwechsel

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember veröffentlichen die Verkehrsunternehmen europaweit ihre neuen Fahrpläne, die dann für ein Jahr den Takt vorgeben. Dieses Jahr fällt der Fahrplanwechsel auf Sonntag, den 13. Dezember 2020 - ab diesem Stichtag wird der Betrieb umgestellt, d.h. die neuen Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie weitere Anpassungen und Optimierungen sind dann bereits etabliert und werden ab diesem Zeitpunkt auch bereits so gefahren.

Um die bisherigen Takte und Verbindungen mit allen Neuerungen unter einen Hut zu bringen, bedarf es einiger Planung im Vorfeld, wie beispielsweise dem Anmelden von Trassen bei der hierfür zuständigen DB Netz AG, die jedes Jahr für ein Jahr im Voraus Trassen vergibt. Zudem müssen sich alle zuständigen Stellen mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern, wie beispielsweise der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), zur finalen Umsetzung abstimmen.

Die Besonderheiten im Fahrplan für das Netz Oberland

Netz Oberland
Die neue Fahrzeugflotte im Netz Oberland wird nun mit 6 weiteren Fahrzeugen ergänzt. Foto: © Patricia C. Lucas Photography

Was es konkret dieses Jahr an Neuerungen bzw. wichtigen Änderungen in unseren Netzen gibt, haben wir für Euch am Beispiel des Netzes Oberland zusammengestellt, da dort die umfangreichsten Fahrplan- und Kapazitätsausweitungen zum Tragen kommen.

Insgesamt werden ab dem Fahrplanwechsel, aufgrund des diesjährigen Flottentausches im Oberland, sechs zusätzliche Fahrzeuge des Typs Coradia Lint 54 eingesetzt – alles mit dem Ziel, den Betrieb zu stabilisieren und das Angebot auszuweiten. Mit den insgesamt 31 statt bisher 26 Fahrzeugen möchten wir im Auftrag der BEG künftig erhebliche Verbesserungen des Verkehrsangebots erreichen: So lassen sich weitere Verbindungen zwischen München und dem Oberland realisieren und einzelne, stark nachgefragte Verbindungen zusätzlich verstärken.

Im Einzelnen bedeutet das für das Netz Oberland:

  • Ein von Montag bis Freitag verlängerter Halbstundentakt und eine Verstärkung mehrerer besonders stark nachgefragter Züge zur Hauptverkehrszeit:

  • Die bisher von Montag bis Donnerstag bestehende Verbindung München Hauptbahnhof ab ca. 18:30 Uhr nach Schliersee/ Lenggries, fährt nun auch freitags und an allen Tagen mit einem zusätzlichen Zugteil nach Lenggries.

  • Eine neue Verbindung fährt nun werktags außer Samstag von München Hauptbahnhof nach Schliersee/ Lenggries/ Tegernsee um ca. 19:30 Uhr.

  • Die werktags außer Samstag bestehende Verbindung Schliersee – München Hauptbahnhof mit Ankunft um ca. 9:30 Uhr erhält zusätzliche Zugteile aus Lenggries und Tegernsee.

  • Die bisher Montag bis Donnerstag bestehende Verbindung Lenggries/ Tegernsee – München, mit Ankunft um ca. 17:30 Uhr, fährt nun auch freitags und an allen Tagen mit einem zusätzlichen Zugteil aus Schliersee.

  • Werktags außer Samstag gibt es des Weiteren noch zusätzliche Verbindungen zwischen Lenggries/ Tegernsee – München mit Ankunft um rund 16:30 Uhr und 19:30 Uhr.

  • Eine deutliche Ausweitung des 30-Minuten-Taktes an Wochenenden und Feiertagen sowie Verstärkung einzelner Verbindungen: Prinzipiell wird es einen durchgängigen Halbstundentakt zwischen München und Holzkirchen geben sowie einen weitgehenden Halbstundentakt auf den Strecken nach Lenggries und Tegernsee.

  • Des Weiteren werden an Wochenenden und Feiertagen einzelne Zusatzzüge zwischen München und Schliersee fahren und die Kapazitäten auf den Strecken nach Bayrischzell und Tegernsee durch den verstärkten Einsatz von gekuppelten Zügen deutlich vergrößert.

  • Generell fahren die Züge nach Bayrischzell neu um Minute 30 in München Hauptbahnhof ab; Züge aus Richtung Bayrischzell kommend erreichen München Hauptbahnhof um Minute 32.

  • Durch mehr Busanschlüsse, sowohl bei der Ankunft als auch bei der Abfahrt unserer Züge, wird unser neues Fahrplanangebot zusätzlich attraktiviert.

Unter folgendem Link könnt Ihr Euch die neuen Fahrpläne für alle vier Netze herunterladen:

Linienübersicht und Fahrpläne

Neu: Liniennummernsystem im bayerischen Regionalverkehr

BEG Liniennnummern

Als weitere große Besonderheit führt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erstmalig ein neues Liniennummernsystem im bayerischen Regionalverkehr, und somit auch in unseren Netzen, ein, welches Fahrgästen eine verbesserte Orientierung gibt. Hintergrund ist das beständig – um rund 50 Prozent – gewachsene Angebot des Schienenpersonennahverkehres in Bayern in den vergangenen 25 Jahren. Diese systematischen Liniennummern sind kurz, einprägsam und eindeutig erkennbar - auf den Zielanzeigern am Zug, auf den Anzeigetafeln am Bahnsteig, im Online-Buchungssystem, auf Liniennetzplänen, bei Ansagen in den Zügen sowie am Bahnsteig.

Charakteristisch sind beispielsweise die bayernweit einheitlichen Produktbezeichnungen (RE, RB, S), die mit einer maximal zweistelligen Nummer kombiniert werden, zum Beispiel RB 66. Unternehmensspezifische Kürzel, wie etwa die BRB (Bayerische Regiobahn), entfallen hierdurch. Beispiel: Die Zugteile der BRB von München ins Oberland haben ihre eigenen Nummern: Zugteil nach Bayrischzell (RB 55), Zugteil nach Lenggries (RB 56) Zugteil nach Tegernsee (RB 57). Diese fahren bis Holzkirchen bzw. Schaftlach vereinigt und folgen dann eigenen Linienwegen.

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