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BRB kämpft mit Auswirkungen der Stürme

24.02.2022

Auf Ylenia, Zeynep und Antonia ist die BRB gar nicht gut zu sprechen. Die drei haben für ordentlich Wirbel gesorgt und obwohl sie sich inzwischen in Luft aufgelöst haben, sind bei der BRB noch immer die Nachwehen zu spüren. „Es ist ärgerlich, dass, sobald Stürme über Bayern hinwegfegen, immer wieder Bäume in den Oberleitungen und auf den Gleisen landen und wir damit reichlich Verspätungen einfahren und die DB, die zuständig für den Grünschnitt entlang der Gleise ist, das Problem nicht in den Griff bekommt“, beschwert sich BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann.

Doch neben den Verspätungen entstehen durch Unfälle mit Bäumen im Gleis Schäden an den Fahrzeugen, die nicht sofort behoben werden können. Größere Reparaturen in den Betriebswerken führen dazu, dass nicht alle Fahrzeuge im Regelbetrieb einsatzbereit sind und es zu sogenannten Zugschwächungen kommen kann. Das bedeutet, dass die eine oder andere Verbindung mit weniger Fahrzeugen bedient werden muss als üblich. Und dafür hätten die Fahrgäste weniger Verständnis als für Verspätungen während eines Sturms.

Arnulf Schuchmann nennt zwei Beispiele: „Im Mangfalltal ist eines unserer Fahrzeuge gegen einen Baum gefahren, die Anbauteile vom Dach haben sich bei dem Aufprall gelöst und der Stromabnehmer wurde zerstört. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden und steht nun im Betriebswerk in Augsburg zur aufwändigen Reparatur. Im Netz Ammersee-Altmühltal ist ein Zug bei Schrobenhausen gegen einen Baum gefahren, die Windschutzscheibe ist kaputt, muss ausgetauscht werden.“

Doch Sorge um seine Gesundheit müsse kein Fahrgast wegen eventueller Zugschwächungen und damit verbundener, geringerer Sitzplatzkapazitäten haben, betont BRB-Chef Schuchmann: „In unseren Zügen wird alle paar Minuten die Luft komplett ausgetauscht. Die FFP2-Maskenpflicht und dieser Luftaustausch machen Zugfahren auch in Coronazeiten sehr sicher.“

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